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CAM-Software für Holz: So wählen Sie die leistungsstärkste Lösung für Ihren Maschinenpark

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Wenn Sie Ihren Maschinenpark modernisieren möchten, um produktiver zu werden, liegen Ihnen wahrscheinlich bereits zwei oder drei Softwareangebote vor, die auf dem Papier dieselbe Leistung versprechen. Das Problem: Die Unterschiede zeigen sich erst, wenn das Programm an der Maschine ankommt.

Wer eine CAM-Software für Holz auswählen will, sollte drei Faktoren bewerten: 

  • wie viele Stunden Sie für die Programmierung aufwenden; 
  • wie viele Teile Sie wegen einer Kollision oder eines falschen Parameters neu fertigen müssen;
  • wie viel Zeit Ihre CNC-Maschine tatsächlich produziert, statt stillzustehen und auf Anweisungen aus dem Programm zu warten.

Deshalb ist die leistungsstärkste Software nicht die mit den meisten Funktionen, sondern die, die am besten zu Ihrem Maschinenpark passt. 

In diesem Artikel zeigen wir, was Sie vor der Entscheidung an Ihren Maschinen prüfen sollten und wo sich Programmierzeit zurückgewinnen lässt. 

Sie suchen allgemeine Kriterien, die für jede Branche gelten? Diese finden Sie in unserem Leitfaden zu den 10 Kriterien für die Auswahl der richtigen CAD/CAM-Software.

Welche ist die beste CAM-Software für Holz?

Die beste CAM-Software für Holz schlechthin gibt es nicht. Es gibt die Software, die auf Ihren Maschinen bereits beim ersten Versuch fehlerfreie Programme erzeugt und manuelle Eingriffe zwischen Arbeitsvorbereitung und Maschine reduziert.

Um sie zu finden, beginnen Sie mit drei Fragen:

  • Welche Maschinen haben Sie? Eine 3-Achs-CNC-Fräse für Platten, ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum für Formteile und Massivholz, eine Nesting-Anlage?
  • Was produzieren Sie? Möbel und Innenausbau aus Plattenwerkstoffen, Fenster und Türen, Treppen, Balken, maßgefertigte Einzelstücke oder Serienteile?
  • Wo programmieren Sie? Nur in der Arbeitsvorbereitung, nur an der Maschine oder an beiden Stellen?

Ein Betrieb, der Spanplatten und MDF im Nesting bearbeitet, braucht eine automatische Teileanordnung und ein gutes Restteilmanagement. Eine Schreinerei, die Massivholz auf einem 5-Achs-Bearbeitungszentrum bearbeitet, hat andere Anforderungen: simultane Interpolation und eine zuverlässige Simulation.

Dieselbe Software kann für den ersten Betrieb genau richtig und für den zweiten unzureichend sein.

CAM-Software für Holz auswählen: 5 Punkte, die Sie prüfen sollten

In der Demo wirken alle Anbieter gleich. Die echten Unterschiede zeigen sich erst, wenn Sie die Software an einem eigenen, realen Projekt und auf Ihren Maschinen testen. 

Das sollten Sie prüfen, bevor Sie unterschreiben.

1. Gibt es einen getesteten Postprozessor für Ihre CNC-Maschine?

Der Postprozessor übersetzt die Werkzeugwege in die spezifische Sprache der CNC-Steuerung Ihrer Maschine. Funktioniert er nicht korrekt, muss jedes Programm von Hand korrigiert werden, und der Vorteil der CAM-Software geht verloren. 

Fragen Sie immer, ob der Postprozessor für Ihr Bearbeitungszentrum bereits existiert. Muss er neu entwickelt werden, klären Sie, wer das übernimmt, wie lange es dauert und ob die Abnahme direkt an Ihrer Maschine erfolgt.

Sie möchten besser verstehen, warum der Postprozessor so wichtig ist?

2. Beherrscht die Software die Achsen und Bearbeitungsköpfe Ihrer Maschine?

Eine 3-Achs-Maschine und eine Maschine mit 5 interpolierenden Achsen erfordern unterschiedliche Bearbeitungsstrategien. Prüfen Sie deshalb, ob die Software bereits 3-, 4- und 5-Achs-Interpolation unterstützt. Wenn Sie heute 3-achsig arbeiten, aber den Umstieg auf 5 Achsen planen, müssen Sie so nicht zusammen mit der Maschine auch die CAM-Software wechseln.

Hat Ihre CNC-Maschine mehrere Bearbeitungsköpfe, prüfen Sie, ob das Programm sie gleichzeitig steuern kann, damit sie nicht miteinander kollidieren. 

3. Kennt die Software die Werkzeuge und Bearbeitungen der Holzbranche?

Eine CAM-Software für Schreinereien muss wie ein Profi der Branche denken. Entscheidend ist daher, dass Fräsen, Bohren, Konturfräsen und Taschenfräsen mit den richtigen Werkzeugen ausgeführt werden, die automatisch passend zur Bearbeitung ausgewählt werden.  

Bei Plattenwerkstoffen kommt es auch auf das Rüsten und Spannen des Werkstücks an: Die automatische Positionierung der Sauger verbessert den Halt des Werkstücks auf der Maschine und verhindert durchgehende Bearbeitungen im Bereich der Sauger. 

Wenn Sie Plattenwerkstoffe verarbeiten, prüfen Sie auch, wie die Software die Teile anordnet und den Verschnitt verwaltet. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel über CNC-Nesting für Holz und Stein.  

4. Bietet sie Simulation und Kollisionsprüfung?

Eine Simulation ist nur dann sinnvoll, wenn sie die Maschine mit Köpfen, Werkzeugen und Tischelementen originalgetreu abbildet. Nur so erkennen Sie vor der Ausführung mögliche Kollisionen zwischen Werkzeug und Tisch, Sauger oder einem anderen Maschinenteil.  

Prüfen Sie, ob die Kollisionsprüfung auch die Leerwege berücksichtigt, also die Bewegungen, bei denen das Werkzeug nicht bearbeitet, sondern von einer Bearbeitung zur nächsten verfährt, und ob Sie diese bei Bedarf anpassen können.

5. Arbeiten Arbeitsvorbereitung und Maschinenbediener mit denselben Daten?

In vielen Betrieben wird das Programm in der Arbeitsvorbereitung erstellt, aber an der Maschine korrigiert. Dabei gehen Änderungen verloren.  

Prüfen Sie, ob es auch eine Version der Software für den Bediener gibt, mit: 

  • Touch-Oberfläche;
  • Produktionslisten; 
  • 3D-Simulation;
  • Barcode-Lesung.

Mit EasyWOOD in der Arbeitsvorbereitung und EasyWOOD NC an der Maschine erstellt und verwaltet der Bediener zum Beispiel Produktionslisten direkt aus dem parametrischen Projekt und ändert Maße und Variablen direkt an der CNC.

Sie möchten sehen, wie EasyWOOD Ihr Projekt in einem durchgängigen Workflow von der technischen Zeichnung bis zur CNC-Fertigung bringt?

Programmierzeit CNC: Wo eine CAM-Software für Holz den Unterschied macht

Die CNC-Programmierzeit ist ein unsichtbarer Kostenfaktor, der jeden Auftrag belastet. Jede Stunde, in der ein ähnliches Teil neu gezeichnet oder ein Programm korrigiert wird, ist eine Stunde, in der die Maschine womöglich stillsteht.  

Vier Werkzeuge helfen, sie auf ein Minimum zu reduzieren: 

  • parametrisches CAD: Ändern Sie die Maße eines bestehenden Projekts und verwenden Sie es wieder, statt es neu zu zeichnen; 
  • Dateiimport: Arbeiten Sie direkt mit den Zeichnungen aus der Konstruktion oder vom Kunden, ohne sie nachkonstruieren zu müssen; 
  • automatisches CAM: Die Software wendet die Bearbeitungen nach den von Ihnen festgelegten Regeln auf das Projekt an, auch ausgehend von einer DXF-Datei;
  • Makros und automatische Werkzeugauswahl: Sie machen aus wiederkehrenden Arbeitsschritten einen einzigen Befehl. 

Neben der Programmierzeit können Sie auch die Zykluszeit verkürzen: Optimierte Leerwege reduzieren Leerfahrten und die Dauer des Fertigungszyklus, ohne die Bearbeitungen zu verändern. 

Sie möchten die Leerwege optimieren und Kollisionen bei den Bewegungen Ihrer Maschine vermeiden?

Angebote vergleichen – mit Unterstützung von DDX

Eine CAM-Software für Holz ist dann leistungsstark, wenn sie die Sprache Ihres Maschinenparks spricht. Der Preis wiederum sollte immer zusammen mit der Programmierzeit und den Kosten betrachtet werden, die nach der Installation anfallen.

Sie möchten die erhaltenen Angebote nach objektiven Kriterien vergleichen und die CAM-Software wählen, die am besten zu Ihrem Maschinenpark und Ihrer Fertigung passt? Unsere Experten helfen Ihnen, die Lösungen Punkt für Punkt an Ihren eigenen Projekten zu bewerten.  

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Published On: 27 Oktober 20266 min readCategories: CAD/CAM-Software
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